Ich möchte

… für eine Debattenkultur plädieren, in der man einem zuhört und Gespräche nicht im Keim erstickt, die Teilnehmer in Schubladen steckt und sie für immer abschreibt oder sogar angreift. 

… dafür plädieren, dass man bei Gesprächen überhaupt länger ausharrt in einer respektvollen Art, nicht verletzend, nicht beleidigend; dass man die Chance hat, voneinander zu lernen, sich ggf. zu korrigieren, seinen Horizont zu erweitern, vielleicht die Sichtweise zu ändern; dass man sich nicht als Feinde sieht bzw. bei abweichenden Meinungen dazu wird; dafür, dass allgemeingültige Prinzipien des Zusammenlebens und der Begegnung (quasi die demokratisch-freiheitlichen Rechte) dabei als Basis beachtet werden.

… weiter darauf hoffen, dass Vorurteile und Vorbehalte nicht zu Distanz führen und ausschließen, Spannung erzeugen, Feindseligkeiten entstehen lassen – und zwar auf beiden oder allen Seiten.

… mich dafür einsetzen, dass wir mehr Begegnungen zulassen, Missverständnisse ausräumen, Fehlverhalten benennen und uns um Korrektur und Besserung bemühen, unsere Ressourcen zusammenlegen für die gemeinsamen Aufgaben unserer Welt und unserer Erde, letztendlich für den Frieden einstehen.

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